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Ausstellungen

Pius Fox

14. Oktober bis 25. November

Eröffnung: 14. Oktober // 18 - 21 Uhr


Die sensible Behandlung der Bildoberflächen war schon immer ein wichtiges Thema in Pius Fox Werk. In dieser thematischen Ausstellung, die bereits die vierte Einzelausstellung bei uns ist, ist sie aber besonders zentral.

Unter dem Titel Monderde vereint der Berliner Künstler Arbeiten, die ungewöhnlich atmosphärisch sind. Der Titel lässt an eine fremdartige Oberfläche aus Gestein und Staub denken- eine Umgebung in Schwarz-, Weiß- und Grautönen, die von Kratern und Erhebungen geprägt ist. Entsprechend ist das Spiel mit Nähe und Ferne, Groß und Klein sowie Licht und Schatten ein wesentliches Element dieser Werkgruppe. Manche Bilder scheinen an den Blick auf ferne Galaxien zu erinnern, wobei immer unklar ist ob Fox mikroskopische Details oder die Weite des Weltraums im Blick hatte.

Zum Glück ist aber auch bei dieser Ausstellung trotz des Themas die Farbe ein wichtiges Element, denn in der sensiblen Komposition von Farbklängen liegt eine große Stärke seines Werks, die auch hier wieder zum Tragen kommt.

Die Beschäftigung mit der menschlichen Figur oder architektonischen Raumsituationen, die Gegenstand vieler anderer Bilder bei Fox sind, treten bei dieser Ausstellung in den Hintergrund.

Sehr kleine Formate auf Papier oder Leinwand stehen neben großen Ölbildern und Hinterglasmalereien, mit denen sich Fox ebenfalls seit einigen Jahren beschäftigt. Fox modelliert die Maloberfläche mit Pinsel und Spachtel und legt dabei oft viele Schichten übereinander, zieht sie wieder ab und kratzt hinein, so dass tiefer liegende Farben durchscheinen oder hervorbrechen. Das Spiel mit Transparenz und Verdecken ist für sein gesamtes Werk wesentlich.