Peer Boehm

Peer Boehm, 03/II/2018 (02. daheim ist am schönsten), 60 x 50 cm, Aquarell, Tusche, Rost und Acryl auf Leinwand, 2018Peer Boehm, 02/III/18 (01. woanders ist auch schön), 50 x 60 cm, Aquarell, Tusche, Rost und Acryl auf Leinwand, 2018Peer Boehm, 01/01/2017 (05. woanders ist auch schön), 90 x 70 cm, Aquarell, Tusche und Acryl auf Leinwand, 2017Peer Boehm, 01/X/2017 (03. New York 1935), 60 x 55 cm, Aquarell, Tusche und Acryl auf Leinwand, 2017Peer Boehm, 01/IX/2016 (06. daheim ist am schönsten), 65 x 50 cm, Aquarell, Tusche und Acryl auf Leinwand, 2016Peer Boehm, 01/V/2016 (04. Freistunde), 70 x 70 cm, Aquarell, Tusche und Acryl auf Leinwand, 2016

Die Malereien des Kölner Künstlers Peer Boehm wirken auf den ersten Blick seltsam vertraut.

Das liegt vermutlich daran, dass viele der dargestellten Szenen vielleicht an die eigene Familiengeschichte erinnern oder Erinnerungen an die eigene Jugend wecken. Viele Motive finden sich in ähnlicher Form sicher in unzähligen privaten Fotoalben -wie z.B. die „Hinterhofgang“ aus Kindern/Jugendlichen oder der vertraute Moment mit dem besten Freund beim Rauchen der ersten Zigarette. Viele der Motive, die Peer Boehm verwendet stammen aus den USA, sind aber auch auf Deutschland oder viele andere Länder übertragbar.

Der Arbeitsprozess führt über das Suchen nach Fotos im Internet über die digitale Bearbeitung am PC und die schrittweise Umsetzung in Malerei. In diesem Prozess kann sich das Ausgangsbild stark verändern und wird den Gesetzmäßigkeiten der Malerei unterzogen. Den Materialien Tusche und Aquarell, die er vorwiegend verwendet, wird Raum gegeben zufällige Strukturen zu erzeugen. Zugleich werden sie auf wenige sehr dezente Farben reduziert. Das Motiv ist im Wesentlichen aus Hell-Dunkelkontrasten aufgebaut und lässt dem Auge des Betrachters viel Raum fragmentarische Strukturen zu ergänzt und vielleicht mit Bildern aus dem eigenen Gedächtnis zu verknüpfen.