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Jim Harris

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Ausstellung
08.09. - 13.10.2018

Eröffnung
08.09.2018
18:00 - 21:00 Uhr


Für die neue Werkgruppe hat der englische Plein-Air Maler Jim Harris den Stadtraum (meist sein Heimatort Amsterdam), in dem er lange Zeit seine Motive gefunden hat, verlassen und hat im Frühjahr und Sommer 2018 viel im Osten von Amsterdam in der wunderschönen Gegend um Laren gearbeitet. Auch hat in den letzten Jahren der Bildträger Papier für Harris eine größere Bedeutung bekommen. Die Papiere sind leichter und schneller in der Natur zu handhaben und die einzelnen Blätter fügen sich zu einem großen Gesamtbild zusammen. Es geht ihm vor allem darum den Betrachter zur genauen Naturbetrachtung anzuregen, das Smartphone auszuschalten und die Naturphänomene mit allen Sinnen zu erfassen.

Der Naturraum ist Harris Atelier. Er läßt den Pinsel leicht und schnell übers Papier fliegen und versucht die ständig sich verändernden Lichtverhältnisse und die Bewegung in Wolken, Bäumen und Feldern einzufangen. Das feine Geflecht der Äste und die zarten Tupfen, die Wolken oder Felder andeuten, erinnern zum Teil an chinesische oder japanische Landschafstdarstellungen. Mit wenigen Mitteln erreicht Harris, ein lebendiges Spiel aus weißen scheinbar lichtdurchfluteten Flächen und Abstufungen über alle Grauschattierungen bis hin zu schwarzen Strukturen.

Wir zeigen auch eine Gruppe kleinformatiger Malereien in Öl auf Holz. Harris ist bemüht den Natureindruck so spontan und unmittelbar wiederzugeben wie möglich, wodurch die Arbeiten oft skizzenhaft bleiben und gerade dadurch frisch und lebendig wirken.

Zwei Aspekte, die in seinem ganzen Werk schon immer eine große Rolle gespielt haben, werden in den Arbeiten dieser Ausstellung zum Hauptdarsteller: Das Spiel mit Licht und Schatten und Reflexionen auf einer Wasserfläche. Beides beherrscht er meisterhaft sowohl in den Ölbildern als auch bei den Tuschpinselzeichnungen.

Haruka Hirai

Superimpose + Bookmark

21. - 28. Juli + 18. - 25. August

Ausstellung in zwei Teilen
"Superimpose" 21.07.2018, 18:00 - 21:00 Uhr und
"Bookmark" 18.08.2018, 18:00 - 21:00 Uhr


Bevor Haruka Hirai zu malen beginnt, fertigt sie klassische Collagen an. Die daraus entstehenden Kompositionen lässt sie lange Zeit liegen  und beginnt dann letztendlich sie zu malen. Durch dieses Verfahren möchte sie keine Methodik formulieren, sondern einfach genügend Zeit haben um Anhaltspunkte zu finden, um von den vermeintlichen Bedeutungen des Bildes befreit zu werden. „Durch meine Versuche, das unlösbare Problem der Malerei zu lösen, habe ich eine Reihe von malerischen Methoden erworben. Trotzdem kann ich sie jederzeit für jede weitere Transformation loslassen, denn das Wichtigste ist, dass das Verfahren zu meiner Untersuchung des Prozesses des Malens selbst beiträgt.“ Haruka Hirai